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Goethe-Institut
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top
48.1621511.544914coordinatesKoordinaten: 48° 9Ⲡ43,7ⳠN, 11° 32Ⲡ41,7ⳠO
Das Goethe-Institut ist ein gemeinnĂźtziger Verein mit Hauptsitz in MĂźnchen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland zu fĂśrdern, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und ein umfassendes, aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln.cite-ref-4[4] Das Kulturinstitut ist nach dem deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe benannt.
2022 nahmen hier Ăźber 264.000 Menschen an Deutschkursen teil;cite-ref-0-5-0[5] im Juli 2025 gab es an 150 Standorten in 99 Ländern Goethe-Institutecite-ref-1-6-0[6] â sie werden Ăźberwiegend aus dem Bundeshaushalt finanziert.
Contents
⢠Organisation
⢠Struktur
⢠Organe
⢠Rahmenvertrag
⢠Tätigkeit
⢠Sprachprßfungen
⢠Geschichte
⢠Allgemeines
⢠Goethe-Medaille
⢠Ăberblick
⢠Sonstiges
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Organisation
Struktur
Siehe auch
:
Liste der Goethe-Institute
und
Goethe-Institute in Deutschland
Das Goethe-Institut unterhält mit Stand von 2025 Niederlassungen in zwĂślf Städten Deutschlands sowie 150 Institute und VerbindungsbĂźros in 99 Ländern.cite-ref-1-6-1[6] Hinzu kommen etwa 1100 weitere Einrichtungen von ausländischen Kooperationspartnern weltweit,cite-ref-7[7] die das Goethe-Institut finanziell fĂśrdern oder MaĂnahmen der Beratung und Qualitätssicherung bereitstellen.
Organe
Rechtliche Grundlage des Goethe-Instituts ist die Vereinssatzung vom 23. November 2021.cite-ref-8[8] Diese sieht als Organe die Mitgliederversammlung, das Präsidium und den Vorstand vor. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus Vertretern der Bundes- wie der Landesregierungen und des Bundestags sowie Personen des kulturellen Lebens zusammen. Das Präsidium besteht aus der ehrenamtlich tätigen Präsidentin, sechs von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern, je einem Vertreter des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums der Finanzen sowie drei Arbeitnehmervertretern. Die Mitgliederversammlung und das Präsidium nehmen vorwiegend Kontrollaufgaben wahr und sind fßr Beschlßsse ßber grundsätzliche Angelegenheiten zuständig. Der Vorstand besteht aus einem Generalsekretär (seit 2012: Johannes Ebert) und einer Kaufmännischen Direktorin (seit 2025: Rebecca Cordes (interim)); er fßhrt die laufenden Geschäfte.cite-ref-9[9] Aufgabe der Zentrale in Mßnchen (mit Hauptstadtbßro in Berlin) ist die strategische Gesamtsteuerung, Evaluation und Qualitätssicherung sowie die fachliche Beratung der Institute im Ausland. Sie gliedert sich in sieben Abteilungen (Strategie und Evaluation (Stabsabteilung); Information; Kultur; Sprache; Personal; Finanzen; Zentrale Dienste) sowie in die Stabsbereiche Sonderaufgaben, Kommunikation und Marketing und Vertrieb. Die 150 Auslandsinstitute sind in 10 Regionen, die 12 Institute in der Bundesrepublik sind in der Region Deutschland zusammengefasst.cite-ref-1-6-2[6]
Rahmenvertrag
Das Verhältnis des Goethe-Instituts zum Staat ist seit 1976 durch einen mit dem Auswärtigen Amt geschlossenen Rahmenvertrag geregelt. âDieser Vertrag gilt zu Recht als Muster fĂźr die adäquate Regelung des Verhältnisses zwischen Mittlerorganisationen und staatlichen Instanzen.â (Lit.: S. K. Schulte). In diesem Vertrag wird das Goethe-Institut vom Auswärtigen Amt âim Rahmen seiner verfassungsmäĂigen Zuständigkeit fĂźr die auswärtige Kulturpolitikâ mit einem relativ konkreten Aufgabenkatalog betraut, auf Grundlage dessen es eigenverantwortlich fĂźr den Staat tätig wird. Neben individuell aufgezählten Arbeitsgebieten ermĂśglicht eine Generalklausel nach vorheriger Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt auch weitere Beteiligungen an kulturellem Austausch mit dem Ausland. Als Grundnorm fĂźr das Verhältnis Auswärtiges Amt â Goethe-Institut kann § 2 Abs. 1 des Vertrages gelten. Danach arbeiten beide Partner bei der AusfĂźhrung der Vertragsaufgaben âeng zusammen.â Ihren Bediensteten und Mitarbeitern machen beide Seiten eine âloyale Zusammenarbeitâ zur Pflicht. In Ausnahmefällen ist die unmittelbare Einwirkung auf die laufende Arbeit des Goethe-Instituts mĂśglich. Eine Veranstaltung einer Zweigstelle im Ausland kann durch Veto des Leiters der Ăśrtlichen Auslandsvertretung verhindert werden. Das Auswärtige Amt kann bei politisch schädigendem Verhalten von Mitarbeitern im Ausland deren sofortige Suspendierung verlangen (Lit.: Schulte S. 121 f.).
Tätigkeit
FĂśrderung der deutschen Sprache im Ausland
Die personell grĂśĂte Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik hält eine breite Palette von Angeboten bereit: Ein Schwerpunkt ist der Unterricht âDeutsch als Fremdspracheâ, der neben der DurchfĂźhrung von Sprachkursen und -prĂźfungen auch die Erarbeitung von Lehrmaterialien sowie die Fortbildung von Deutschlehrern umfasst. 7100 Lehrkräfte fĂźr Deutsch als Fremdsprache nahmen 2023 an Zertifizierungsprogrammen fĂźr Deutschlehrer an den Goethe-Instituten im Ausland und in Deutschland teil.cite-ref-1-6-3[6] Auch nimmt es in diesem Bereich an wissenschaftlichen Forschungen und sprachenpolitischen Initiativen teil.
Alle zwei Jahre veranstaltet das Goethe-Institut die Internationale Deutscholympiade (IDO), auf der Deutschlernende aus aller Welt sich treffen und austauschen.cite-ref-10[10]
Das Goethe-Institut ist ein zentraler Partner bei der Initiative âSchulen: Partner der Zukunftâ. Das vom Auswärtigen Amt initiierte Projekt vernetzt weltweit mehr als 2000 Partnerschulen Deutschlands und ergänzt so das Netz deutscher Auslandsschulen und Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom anbieten (Auswahl und FĂśrderung betreut die Zentralstelle fĂźr das Auslandsschulwesen (ZfA) mit). Im Rahmen der Initiative identifiziert und fĂśrdert das Goethe-Institut 700 Schulencite-ref-0-5-1[5] weltweit, die einen Schwerpunkt auf âDeutsch als Fremdspracheâ haben.
SprachprĂźfungen
Das Goethe-Institut bietet folgende SprachprĂźfungen an:
⢠Start Deutsch/Goethe-Zertifikat A1/A2 fßr die Niveaustufen A1 und A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen fßr Sprachen
⢠Goethe-Zertifikat B1 (frßher Zertifikat Deutsch)
⢠Goethe-Zertifikat B2
⢠Goethe-Zertifikat C1 (frßher Zentrale Mittelstufenprßfung)
⢠Goethe-Zertifikat C2 (frßher Zentrale Oberstufenprßfung)
Internationale kulturelle Zusammenarbeit
Eine weitere zentrale Aufgabe des Goethe-Instituts ist die kulturelle Zusammenarbeit mit Menschen in anderen Staaten, etwa auf den Gebieten Literatur, Musik, Theater, Film, Tanz, Ausstellungen und Ăbersetzung. Hierzu organisiert es in Kooperation mit Partnern in den Gastländern Programme zu kulturellen und gesellschaftlichen Themen und liefert unter anderem auch Beiträge zu Festivals, z. B. als Kooperationspartner des ältesten und grĂśĂten LGBT-Filmfestivals Kolumbiens Ciclo Rosa. Bei den Projekten an den Auslandsinstituten wirken Autoren, Musiker und andere KĂźnstler aus Deutschland mit und fĂśrdern so den kulturellen und gesellschaftlichen Dialog der Bundesrepublik Deutschland mit der Welt.
GroĂe Projekte des Goethe-Instituts zeigen regelmäĂig, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit ist. 2017 diskutierten bei der internationalen Konferenz European Angst in BrĂźssel unter anderem Herta MĂźller und Slavoj Ĺ˝iĹžekcite-ref-11[11] und in Weimar wurde ein Kultursymposium zum Thema Teilen und Tauschen veranstaltet.cite-ref-12[12] Die zweite Ausgabe des Kultursymposiums vom 19. bis zum 21. Juni 2019 trug den Titel Die Route wird neu berechnet.cite-ref-13[13] 2021 fand das Kultursymposium Weimar vom 16. Bis zum 17. Juni digital zum Thema Generationen statt.cite-ref-14[14] Zuletzt wurde Ăźber das Thema Vertrauen diskutiert.
Regionale Einrichtungen, die mit dem Goethe-Institut einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben und sich verpflichtet haben, ihre Sprach- und Kulturarbeit nach den Grundsätzen und QualitätsmaĂstäben des Goethe-Instituts zu gestalten, werden als âGoethe-Zentrenâ bezeichnet.cite-ref-15[15]
Vermittlung eines aktuellen Deutschlandbildes
Drittes Hauptziel ist die Vermittlung eines aktuellen Deutschlandbildes, unter anderem durch Bibliotheken, Informationszentren, Diskussionsforen, vielfältige Publikationen, digitale Verleihformate, umfassende Webseiten auf Deutsch und in den Landessprachen der Gastländer sowie durch Besucherprogramme. Somit wird auch der internationale Diskurs zu Schlßsselthemen der zunehmend globalisierten Gesellschaft gefÜrdert. Groà angelegte Deutschlandjahre und -wochen in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und anderen Partnern vermitteln ein umfassendes Bild von Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft in Deutschland.
Regionale Schwerpunkte
Verstärkt hat das Goethe-Institut seine Aktivitäten seit den 2000er Jahren unter anderem in Afrika. Die vom Auswärtigen Amt initiierte âAktion Afrikaâ stellt zusätzliche Finanzmittel fĂźr neue Projekte, Institute und mehrere VerbindungsbĂźros, sowie Sprachlernzentren zur VerfĂźgung. In Indien, wo 2011/2012 ein groĂes Deutschlandjahr stattfand, fĂźhren die Niederlassungen die Zusatzbezeichnung âMax MĂźller Bhavanâ nach dem dort bekannten deutschen Indologen.
RegelmäĂig finden weltweit Deutschlandjahre statt. 2017 wurde in Mexiko die deutsch-mexikanische Freundschaft gefeiert; 2018 fand ein Deutschlandjahr in den USA statt.cite-ref-16[16]
In den Jahren 2004â2009 betrieb das Goethe-Institut das Goethe-Informationszentrum PjĂśngjang in der nordkoreanischen Hauptstadt.
Anfang 2024 stellte das Goethe-Institut seine Vision und Strategie fĂźr die Zukunft seiner Programme und Projekte bis zum Jahr 2026 vor.cite-ref-17[17]
Geschichte
Allgemeines
Das Goethe-Institut wurde 1951 als Nachfolger der 1925 gegrßndeten Deutschen Akademie errichtet. Ursprßnglich sollte es zur Ausbildung ausländischer Deutschlehrer in Deutschland dienen. 1952 konnte das erste Goethe-Institut in Athen erÜffnet werden. 1953 begannen die ersten Sprachkurse, im gleichen Jahr ßbernahm das Goethe-Institut Aufgaben zur FÜrderung von Deutsch als Fremdsprache im Ausland. Auf Initiative des damaligen Leiters der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes, Dieter Sattler, wurden ab 1959 bis 1960 nach und nach alle staatlichen westdeutschen Kulturinstitutionen im Ausland Teil des Goethe-Instituts. 1968 begann das Goethe-Institut seine kulturelle Programmarbeit.cite-ref-geschichte-1-1[1]
Im Zuge des Beginns dialogischer und partnerschaftlicher Kulturarbeit als dritter Säule der deutschen AuĂenpolitik unter Willy Brandt erlebte das Goethe-Institut Anfang der siebziger Jahre einen weiteren Bedeutungszuwachs. 1976 wurde der Rahmenvertrag mit dem Auswärtigen Amt unterzeichnet. 1980 trat ein neues Standortkonzept fĂźr die Institute in Deutschland in Kraft, das eine stärkere BerĂźcksichtigung von GroĂ- und Universitätsstädten zur Folge hatte.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 weitete das Goethe-Institut seine Aktivitäten verstärkt auf Osteuropa aus; es kam zu zahlreichen InstitutsneugrĂźndungen in den Hauptstädten, aber auch in St. Petersburg oder Nowosibirsk. Nach der Fusion mit Inter Nationes (einem 1952 in Bonn vom Bundespresseamt gegrĂźndeten Verein zur Herstellung und zum Vertrieb von Informationsmaterial Ăźber deutsches Kulturgut im Ausland) am 21. September 2000, fĂźhrte das Goethe-Institut von Januar 2001 bis Juli 2003 den Namen Goethe-Institut Inter Nationes. Im August 2021 feierte das Institut sein 70-jähriges Bestehen, wozu eine Ăbersicht mit multimedialen Elementen zur Geschichte und den Aktivitäten in den verschiedenen Etappen seiner Entwicklung verĂśffentlicht wurde.cite-ref-18[18]
Präsidenten und Generalsekretäre des Goethe-Instituts
⢠Kurt Magnus (1951â1962)
⢠Max Grasmann (1962â1963)
⢠Peter H. Pfeiffer (1963â1971)
⢠Hans-Heinrich Herwarth von Bittenfeld (1971â1977)
⢠Klaus von Bismarck (1977â1989)
⢠Hans Heigert (1989â1993)
⢠Hilmar Hoffmann (1993â2001)
⢠Jutta Limbach (2002â2008)
⢠Klaus-Dieter Lehmann (2008â2020)
⢠Carola Lentz (2020â2024)
⢠Gesche Joost (seit 2024)
Die Geschäftsfßhrer/Generalsekretäre des Goethe-Instituts (bis 1973 lautete der Titel Hauptgeschäftsfßhrer bzw. Direktor des Goethe-Instituts):
⢠Helmuth BrĂźckmann (1952â1958)
⢠Richard Wolf (1958â1965)
⢠Werner Ross (1965â1973)
⢠Hans Kahle (1973â1976)
⢠Horst Harnischfeger (1976â1996)
⢠Joachim Sartorius (1996â2000)
⢠Joachim-Felix Leonhard (2001â2003)
⢠Horst Harnischfeger (2003)
⢠Andreas Schlßter (2004)
⢠Wolfgang Bader (2005, kommissarisch)
⢠Hans-Georg Knopp (2005â2012)
⢠Johannes Ebert (seit 2012)cite-ref-19[19]
Finanzierung und Budgets des Goethe-Instituts bzw. seiner Aktivitätsbereiche
Das Goethe-Institut wird Ăźberwiegend aus dem Bundeshaushalt finanziert. Im Rahmen eines âumfassenden Konzepts zur Zukunftssicherungâ bekam es seit 2007 nach Jahren abnehmender ZuschĂźsse wieder hĂśhere Zuwendungen. Dies war verknĂźpft mit der Auflage, die Organisation umzustrukturieren und flexibler und effizienter zu machen. Das beinhaltete eine Umstrukturierung und Verkleinerung der Zentrale und eine Verlagerung von Kompetenzen und Verantwortung an die Regionalinstitute.
Das Jahresbudget des Goethe-Instituts belief sich 2019 auf rund 445,4 Millionen Euro, wovon rund 261,8 Millionen Euro Zuwendungen des Auswärtigen Amts aus den Mitteln fĂźr die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik darstellten. Die Einnahmen durch Sprachkurs- und PrĂźfungsgebĂźhren an den Goethe-Instituten im In- und Ausland, Einnahmen aus Spenden und Sponsoring sowie Zuwendungen Dritter betrugen 2019 rund 184 Millionen Euro. Damit finanziert das Goethe-Institut rund 40 Prozent seiner Kosten selbst. Ăber 80 Prozent der Mittel flossen in die operativen Tätigkeiten.cite-ref-20[20] Staatliche ZuschĂźsse bekommen jedoch nur die Institute im Ausland; die zwĂślf Niederlassungen im Inland finanzieren sich weitgehend Ăźber den Verkauf von Sprachkursen und PrĂźfungen.cite-ref-21[21]
Aktuelle Informationen ßber die weltweiten Aktivitäten, Standorte oder die Finanzierung des Instituts werden jährlich im Jahrbuch des Goethe-Instituts verÜffentlicht.cite-ref-22[22]
Am 2. September 2022 teilte das Goethe-Institut mit, dass der Haushaltsentwurf der Bundesregierung fĂźr 2023 eine KĂźrzung der institutionellen FĂśrderung gegenĂźber dem Vorjahr um etwa 10 % vorsieht. Sollte dies eintreffen, wĂźrden auch SchlieĂungen von Instituten im Ausland notwendig.cite-ref-23[23] Hierzu erschien am 1. Oktober in der ZEIT online ein Interview mit dem Leiter des Goethe-Instituts im Senegal.cite-ref-24[24] Dieser bezeichnete die angekĂźndigte KĂźrzung als tiefgreifenden Einschnitt in der Zusammenarbeit mit lokalen und deutschen Partnern. Hierdurch wären beispielsweise die Zusammenarbeit mit Schulen sowie Projekte der Kultur- und Kreativwirtschaft gefährdet, und das langfristig aufgebaute Vertrauen auf Verlässlichkeit bei den jeweiligen Partnern wĂźrde zerstĂśrt.cite-ref-25[25] In einem Beitrag des belarussischen Schriftstellers Viktor Martinowitsch in der FAZ wies dieser auf die Bedeutung des Goethe-Instituts fĂźr Dissidenten und kulturpolitische Freiräume in autokratischen Gesellschaften hin.cite-ref-26[26]
Ende September 2023 wurde bekannt, dass neun Institute geschlossen werden, davon fĂźnf in Italien, Frankreich und den USA. 130 Personen werden im Zuge dessen entlassen. Eines der Ziele dieser SchlieĂungen ist, Fixkosten zu mindern.cite-ref-27[27] Mit Stand von November 2023 sind die neun Institute, deren SchlieĂung vorgesehen ist, diejenigen in Bordeaux, Curitiba (Brasilien), Genua, Lille, Osaka, Rotterdam, Triest, Turin und Washington D.C. Zudem soll das VerbindungsbĂźro in StraĂburg geschlossen werden und weitere Standorte verkleinert, verändert oder zusammengefĂźhrt werden.cite-ref-28[28]
Im November 2024 warnt die neue Präsidentin Gesche Joost, dass weiteres Sparen die wichtige Rolle des Goethe-Instituts in der AuĂenpolitik gefährdet.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]
Vorwurf der Scheinselbstständigkeit von Honorarlehrkräften im Inland
Im Februar 2017 wurden in Folge einer seit 2014cite-ref-31[31] laufenden ĂberprĂźfung der 13 Standorte des Goethe-Instituts in Deutschland (Stand: 2020) durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bekannt, dass der grĂśĂte Teil der Sprachkursdozenten nicht sozialversicherungspflichtig angestellt war, sondern lediglich fortlaufend Honorarverträge jeweils fĂźr die Dauer eines Kurses erhielt. Die Rentenversicherung leitete daraufhin PrĂźfungen ein, ob das Goethe-Institut als Arbeitgeber Ăźber Jahre systematisch Sozialversicherungsbetrug begangen habe.cite-ref-32[32] Sie äuĂerte den Verdacht, die Ăźberwiegende Zahl der Lehrkräfte der Standorte in Deutschland seien womĂśglich als Scheinselbständige beschäftigt worden. 400 Verträge wurden daraufhin geprĂźft. Das Goethe-Institut teilte seinerseits mit, dass es die Auffassung der Rentenversicherung nicht teilte.cite-ref-33[33] Im Januar 2020 kam die DRV abschlieĂend zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Honorarlehrkräften durchaus um Selbstständige, und nicht um sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer des Goethe-Instituts handelt.cite-ref-34[34] Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnete hingegen das Urteil der DRV als âeinen Schlag ins Gesicht der Lehrkräfteâ.cite-ref-35[35]
Goethe-Medaille
Einmal jährlich verleiht das Goethe-Institut die Goethe-Medaille, eine offizielle Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Medaille werden PersÜnlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung der deutschen Sprache sowie den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. Die Goethe-Medaille wurde 1954 vom Vorstand des Goethe-Instituts gestiftet und 1975 von der Bundesrepublik Deutschland als offizielles Ehrenzeichen anerkannt. Seit 2009 findet die Verleihung jährlich am 28. August, dem Geburtstag Goethes, in Weimar statt. Seit der ersten Verleihung 1955 sind insgesamt 341 PersÜnlichkeiten aus 63 Ländern geehrt worden. Zu den Preisträgern gehÜren unter anderen:
⢠Adonis (Ali Ahmad Said)
⢠Daniel Barenboim
⢠Pierre Bourdieu
⢠David Cornwell alias John le CarrÊ
⢠Sir Ernst Gombrich
⢠Lars Gustafsson
⢠Ăgnes Heller
⢠Petros Markaris
⢠Sir Karl Raimund Popper
⢠Jorge Semprún
⢠Robert Wilson
⢠Neil MacGregor
⢠Claudia Andujar
⢠Shirin Neshat
⢠Ian McEwan
⢠Princess Marilyn Duala Manga Bell alias Marilyn Douala Bell
⢠Wen Hui
Residenzprogramme
Ăberblick
Das Goethe-Institut organisiert gemeinsam mit seinen Kulturpartnern im Ausland jährlich fast 200 KĂźnstleraufenthalte in rund 70 Programmen weltweit.cite-ref-36[36] Die Residenzprogramme des Goethe-Instituts ermĂśglichen längere Aufenthalte von mindestens vier Wochen von KĂźnstlern und Kulturschaffenden aller Sparten, ebenso wie von Ăbersetzern und Wissenschaftlern in einem anderen Land oder Kulturkreis. Sie bieten die MĂśglichkeit, Grenzen zu Ăźberschreiten, in anderen kulturellen Kontexten zu leben und zu arbeiten und dadurch in engen Kontakt und Austausch mit dem Gastland sowie dessen Kunst- und Kulturszene zu kommen. Gleichzeitig dienen sie der Reflexion, der Entwicklung neuer Projekte, aber auch zur Grundlagenarbeit an neuen Vorhaben, die erst zu einem späteren Zeitpunkt â sei es in Deutschland, sei es im Gastland â zum Abschluss gebracht werden.
Residenzen des Goethe-Instituts
Die Vila Sul erĂśffnete im November 2016 offiziell ihren Betrieb. Das Residenzhaus im Goethe-Institut Salvador bietet deutschen und internationalen Residenten Arbeits- und AufenthaltsmĂśglichkeiten fĂźr jeweils zwei bis drei Monate. Schwerpunktthema ist der âglobale SĂźdenâ.
In der Villa Kamogawa bietet das Goethe-Institut KĂźnstlern und Kulturschaffenden aus Deutschland die MĂśglichkeit, im Rahmen eines dreimonatigen Stipendiums in Japan zu leben und zu arbeiten.
Alle Sparten sind unter den Residenten vertreten: Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik, Film, Kulturtheorie, Kulturkritik.
Residenzprogramm in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt
Die Kulturakademie Tarabya wird von der Deutschen Botschaft Ankara betrieben und ist Teil der Kulturarbeit der Botschaft in der TĂźrkei. Die kuratorische Verantwortung wurde dem Goethe-Institut Ăźbertragen.cite-ref-37[37]
Bekannte Teilnehmer an Deutschkursen am Goethe-Institut
⢠Jorge Mario Bergoglio (1936â2025), Papst Franziskus
⢠Avi Primor (* 1935), ehemaliger israelischer Botschaftercite-ref-38[38]
⢠Primo Levi (1919â1987), italienischer Schriftsteller
⢠RenÊe Fleming (* 1959), Opernsängerincite-ref-39[39]
⢠Abdul Rahman Ashraf (* 1944), Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin
⢠Costa Cordalis (1944â2019), Schlagersänger
⢠Auma Obama (* 1960), Journalistin
⢠Ian Kershaw (* 1943), Historiker
Sonstiges
2005 erhielt das Goethe-Institut neben anderen Kulturinstituten den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis. FĂźr seine âVerdienste um weltweite Lehre und Verbreitung der deutschen Spracheâ wurde es 2007 mit dem Konrad-Duden-Sonderpreis ausgezeichnet.
Am 29. April 2005 wurde das Goethe-Institut in LomÊ in Togo von Jugendlichen verwßstet und angezßndet. Nachdem sie auf das Gebäude geschossen hatten, stßrmten sie das Kulturinstitut. Aufgrund der antideutschen Wahlwerbung der togoischen Regierung erscheint es nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine politische Tat handelte. Nach Meinung der damaligen Regierung von Togo habe Deutschland auf der Seite der togoischen Opposition gestanden. Nach diesem Anschlag wurden alle deutschen Staatsbßrger, die sich in Togo befanden, aufgerufen, das Land zu verlassen.
Im November 2008 geriet das Institut in die Kritik, weil es die Absicht äuĂerte, den Berliner Rapper Massiv, der des Ăfteren durch gewaltverherrlichende und islamistische Texte aufgefallen war, als âFriedensbotschafterâ in die Palästinensergebiete zu schicken.cite-ref-40[40]
Henrike Grohs, die Leiterin des Goethe-Instituts in Abidjan, wurde am 13. März 2016 bei einem Anschlag in Grand-Bassam von Terroristen der maghrebinischen al-Qaida ermordet. Mit ihr starben 13 weitere Zivilisten.cite-ref-41[41] In Erinnerung an Henrike Grohs haben daraufhin das Goethe-Institut und die Familie Grohs einen Preis ins Leben gerufen, der Kßnstlerinnen und Kßnstlern, die in Afrika leben und tätig sind, gewidmet ist.cite-ref-42[42]
Das in der ARD-Fernsehserie Das Institut â Oase des Scheiterns dargestellte Deutsche Sprach- und Kulturinstitut im zentralasiatischen Fantasiestaat Kisbekistan trägt ZĂźge des Goethe-Instituts.cite-ref-43[43]
Siehe auch
⢠Humboldt (Kulturzeitschrift), herausgegeben vom Goethe-Institut
⢠Vergleichbare Institutionen anderer Länder: siehe Liste nationaler Kulturinstitute
Literatur
⢠Goethe-Institut (Hrsg.): Murnau, Manila, Minsk. 50 Jahre Goethe-Institut. C.H. Beck, Mßnchen 2001, ISBN 978-3-406-47534-4.
⢠Steffen R. Kathe: Kulturpolitik um jeden Preis. Die Geschichte des Goethe-Instituts von 1951 bis 1990. Mßnchen, 2005
⢠Klaus-Dieter Lehmann und Olaf Zimmermann (Hrsg.): Die Welt lesbarer machen. Goethe-Institute im Porträt. DZA Druckerei zu Altenburg 2013, ISBN 978-3-939670-92-6.
⢠Carola Lentz, Marie-Christin Gabriel: Das Goethe-Institut. Eine Geschichte von 1951 bis heute. Klett-Cotta, Mßnchen 2021, ISBN 978-3-608-98470-5.
⢠Eckard Michels: Von der Deutschen Akademie zum Goethe-Institut. Sprach- und auswärtige Kulturpolitik 1923â1960. MĂźnchen 2005 (Volltext digital verfĂźgbar).
⢠Gerald Schneider, Julia Schiller: Goethe ist nicht ßberall: Eine empirische Analyse der Standortentscheidungen in der Auswärtigen Kulturpolitik. In: Zeitschrift fßr Internationale Beziehungen, 1/7/2000
⢠Martin Mumme: Strategien Auswärtiger BewuĂtseinspolitik â Von der Macht der Ideen in der Politik. Eine kritische Analyse der Konzeption des Goethe-Instituts und der deutschen auswärtigen Kulturpolitik, Verlag KĂśnigshausen & Neumann, 2006
⢠Karl Sebastian Schulte: Auswärtige Kulturpolitik im politischen System der Bundesrepublik Deutschland: Konzeptionsgehalt, Organisationsprinzipien und Strukturneuralgien eines atypischen Politikfeldes am Ende der 13. Legislaturperiode. Verlag fßr Wissenschaft und Forschung, Berlin, 2000
⢠Bernard Wittek: Und das in Goethes Namen: Das Goethe-Institut von 1951 bis 1976. Vistas, Berlin 2005, ISBN 3-89158-424-5.
⢠Victoria Znined-Brand: Deutsche und franzÜsische auswärtige Kulturpolitik: Eine Vergleichende Analyse. Das Beispiel der Goethe-Institute in Frankreich sowie der Instituts und Centres Culturels Français in Deutschland seit 1945. Frankfurt am Main 1997
Weblinks
Commons
: Goethe-Institut
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Wiktionary: Goethe-Institut
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Literatur von und ßber Goethe-Institut im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Website des Goethe-Instituts
⢠Selbstdarstellung zum 70-jährigen Jubiläum des Goethe-Instituts
⢠Eckard Michels: Goethe-Institut. In: Historisches Lexikon Bayerns
Einzelnachweise
cite-note-geschichte-11. Zur Geschichte des Goethe-Instituts. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 24. Oktober 2018.
cite-note-21. Goethe-Institut vom 4. Juli 2024: Gesche Joost als neue Präsidentin des Goethe-Instituts gewählt, abgerufen am 4. Juli 2024.
cite-note-32. [1], abgerufen am 5. August 2025.
cite-note-44. â Ăber uns. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 15. Februar 2018.
cite-note-0-55. â Jahrbuch 2022/2023. (PDF; 7,5 MB) In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 2023, S. 94, abgerufen am 20. Februar 2024.
cite-note-1-66. â Jahrbuch 2024/2025. (PDF; 8,2 MB) In: goethe.de. Goethe-Institut e.V., 2025, abgerufen am 5. August 2025.
cite-note-77. â Jahrbuch 2022/23. (PDF; 7,5 MB) In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 2023, S. 1, abgerufen am 20. Februar 2024.
cite-note-88. â Vereinssatzung. (PDF; 137 KB) In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 23. November 2021, abgerufen am 23. Juli 2024.
cite-note-99. â Präsident und Vorstand. In: goethe.de. Goethe-Institut e.V., abgerufen am 5. August 2025.
cite-note-1010. â Anja Nehls: Internationale Deutscholympiade â GrĂśĂter Deutsch-Wettbewerb der Welt. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandfunk, 26. Juli 2016, abgerufen am 27. November 2018.
cite-note-1111. â Belgien: Konferenz âEuropean Angstâ. In: goethe.de. Archiviert vom Original am 1. September 2017; abgerufen am 1. September 2017 (Archiv-Abbild ist schlecht erhalten, die Pressemitteilung wurde mit einem anderen Text erneut verĂśffentlicht, siehe Link).
cite-note-1212. â Silke Bartlick: Warum wir teilen und tauschen â Kultursymposium des Goethe-Instituts in Weimar. In: dw.com. Deutsche Welle, 9. Juni 2016, abgerufen am 1. September 2017.
cite-note-1313. â Henry Bernhard: Kultursymposium Weimar â Die Route wird neu berechnet. In: deutschlandfunkkultur.de. Deutschlandfunk Kultur, 18. Juni 2019, abgerufen am 17. Januar 2022.
cite-note-1414. â Stefan Dege: Eine Menschheitsfrage: Was bedeuten Generationen? In: dw.com. 18. Juni 2021, abgerufen am 17. Januar 2022.
cite-note-1515. â Goethe-Zentren. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 15. Mai 2022.
cite-note-1616. â AuĂenminister Gabriel zum Deutschland-Jahr in Mexiko (Pressemitteilung). In: auswaertiges-amt.de. Auswärtiges Amt, 7. Juni 2017, abgerufen am 16. Juli 2020.
cite-note-1717. â WofĂźr wir eintreten - Sprache. Kultur. Deutschland. - Goethe-Institut. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 13. März 2024.
cite-note-1818. â Jubiläum â 70 Jahre Goethe-Institut. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 6. August 2021.
cite-note-1919. â Johannes Ebert ist neuer Generalsekretär des Goethe-Instituts. In: rp-online.de. Rheinische Post, 21. Mai 2011, abgerufen am 1. November 2020.
cite-note-2020. â Pressemappe Jahrespressekonferenz 2023. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 28. November 2024.
cite-note-2121. â Christian FĂźller: Vorwurf der Scheinselbstständigkeit â 400 Deutschlehrer leiden unter Goethe-Chaos. In: spiegel.de. 7. Februar 2017, abgerufen am 1. Mai 2020.
cite-note-2222. â Publikationen. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 9. November 2020.
cite-note-2323. â Goethe-Institut befĂźrchtet harte Einschnitte im kommenden Jahr. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 2. September 2022, abgerufen am 2. Oktober 2022.
cite-note-2424. â Goethe-Institut Senegal. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 2. Oktober 2022.
cite-note-2626. â Viktor Martinowitsch: Zur Einsparung deutscher Kulturinstitute â He, Remarque, erkennst du dein Europa? In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. September 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (Paywall).
cite-note-2727. â Vladimir Balzer: Goethe-Institut muss sparen und Stellen streichen. In: deutschlandfunkkultur.de. Deutschlandfunk Kultur, 29. September 2023, abgerufen am 29. September 2023.
cite-note-2828. â Rote Liste: Goethe-Institute sollen geschlossen werden. In: kulturrat.de. 13. November 2023, archiviert vom Original am 13. November 2023; abgerufen am 19. November 2023.
cite-note-2929. â Gesche Joost im Gespräch mit Vladimir Balzer: âWir brauchen dieses Goethe-Institutâ. Deutschlandfunk, 17. November 2024, abgerufen am 3. Dezember 2024.
cite-note-3030. â Raoul LĂśbbert: Goethe-Institut: Finstre Wolken Ăźberall. Die Zeit, 4. Dezember 2024, abgerufen am 4. Dezember 2024.
cite-note-3131. â MĂśgliche Scheinselbstständige â Goethe-Institut vor massiven Problemen. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Januar 2017, abgerufen am 20. April 2021.
cite-note-3232. â Christian Gehrke: 400 Honorar-Lehrer: Rentenversicherung prĂźft Sozialversicherungsbetrug bei Goethe Institut. In: berliner-zeitung.de. Berliner Zeitung, 15. Februar 2017, abgerufen am 1. Oktober 2021.
cite-note-3333. â Gespräche Ăźber den Status der Honorarlehrkräfte mit der Deutschen Rentenversicherung: MaĂnahmen zur Sicherung des Lehrangebots in Deutschland. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 7. Februar 2017, archiviert vom Original am 13. September 2018; abgerufen am 13. September 2017.
cite-note-3434. â DRV Bayern SĂźd stuft Honorarlehrkräfte an Goethe-Instituten in Deutschland als Selbstständige ein. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 16. Januar 2020, archiviert vom Original am 24. Februar 2022; abgerufen am 24. Februar 2022.
cite-note-3535. â âAblasshandelâ zwischen Goethe-Institut und DRV â âEin Schlag ins Gesicht der Lehrkräfteâ. In: gew.de. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, 2. April 2020, archiviert vom Original am 12. August 2020; abgerufen am 2. April 2020.
cite-note-3636. â Residenzprogramme. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., abgerufen am 24. März 2022.
cite-note-3737. â Katrin Baumer: Kulturakademie Tarabya â Der Klang des Windes am Bosporus. Interview mit Mark Andre. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 21. Januar 2016, archiviert vom Original am 4. Februar 2016; abgerufen am 25. Oktober 2019.
cite-note-3838. â Ăber BrĂźcken â Avi Primor Ăźber die israelisch-deutschen Beziehungen und seinen Sprachkurs am Goethe-Institut. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 24. Mai 2019.
cite-note-3939. â Anna Patazcek: 60 Jahre Sprachkurse des Goethe-Instituts â Deutsch lernen mit Schnäpschen. In: tagesspiegel.de. Der Tagesspiegel, 25. Juli 2013, abgerufen am 6. Oktober 2019.
cite-note-4040. â Louisa LĂśwenstein: âMassivâ im nahen Osten â Berliner Gewalt-Rapper tourt als Friedensbotschafter. In: morgenpost.de. Berliner Morgenpost, 13. November 2008, abgerufen am 29. November 2018 (Paywall).
cite-note-4141. â ElfenbeinkĂźste: Leiterin des Goethe-Instituts getĂśtet. In: dw.com. Deutsche Welle, 14. März 2016, abgerufen am 15. Januar 2021.
cite-note-4242. â Henrike Grohs Art Award. In: goethe.de. Goethe-Institut e. V., 30. Juni 2020, abgerufen am 24. September 2019.